|
There are no translations available. Nuklearmedizinische Diagnostik![]() Gamma-Kamera ECAM in unserer Praxis In der nuklearmedizinischen Diagnostik − also bei Untersuchungen mit nuklearmedizinischen Verfahren − geht es um das Sichtbarmachen von Stoffwechselvorgängen. Dazu werden den Patienten geeignete, radioaktiv markierte Substanzen – Radiopharmaka – verabreicht (beispielsweise durch Injektion in die Armvene). Diese sind ganz spezifisch am fraglichen Stoffwechselprozess beteiligt und „markieren” diesen geradezu. Das Sichtbarmachen erfolgt mit speziellen Untersuchungsgeräten, sogenannten Gammakameras. Diese können die jetzt vom Körper ausgehenden Gammastrahlen „sehen” und in ein diagnostisches Bild, ein so genanntes Szintigramm, verwandeln. Dadurch unterscheiden sich nuklearmedizinische Untersuchungen auch von Röntgenuntersuchungen, bei denen die Strahlen von außen (von der Röntgenröhre ausgehend) durch den Körper gesandt werden und bei denen anatomische Details des Körpers auf Röntgenbildern dargestellt werden. Frühveränderungen von Krankheiten, die sich zuallererst auf molekularer Ebene abspielen und anatomisch noch nicht sichtbar sind, können lediglich mit nuklearmedizinischen Mitteln zuverlässig erkannt werden. Ein aktuelles Beispiel stellt die Frühdiagnostik von Demenzen (Morbus Alzheimer, Creutzfeld-Jakob-Krankheit) mittels Hirn-Perfusions-Szintigraphie dar. |






















